Montag, 25. Februar 2013

Happy Birthday! Mein kleiner aber feiner Candy Table

Kennt ihr den Spruch;
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Genau das trifft dieses Jahr auf meinen Geburtstag zu.
 Geplant war ein schöner Candy Table, sprich viele kleine Leckerein und Süßkram.
Letztes Jahr fand mein Debüt statt, hier der LINK zu meinen ersten Candy Table.
Und ich kann jedem nur sagen, macht man einmal einen Candy Table, ist man fast wie besessen und möchte jede Gelegenheit nutzen das zu wiederholen

Nun kam alles anders als ich dachte.
Freitag Morgen wachte meine Kleine mit Fieber, Kopf und Halsschmerzen auf. 
Und der Arzt bestätigte meinen verdacht, die Grippe hatte es also auch zu uns geschafft. 
Im laufe des Tages baute Sie immer mehr ab, sodass ich mein für Samstag geplantes Kaffee+ Torten essen absagte.
Die Nacht war kurz und so verbrachte ich den gesamten Samstag auf dem Sofa und pflegte meine Maus.

Jetzt blieb eigentlich nur die Frage, was mache ich mit den ganzen Leckerein?
Ich hatte euch ja einen Candy Table versprochen 
und
 mir selber ja auch, 
also habe ich mich Sonntag Mittag während meine Kleine schlief, hingestellt und ein paar Kleinigkeiten Fotografiert.
Er sieht zwar nicht ganz so aus wie er geplant/gedacht war 
aber unter diesen Umständen, finde ich ihn schön.
Die Torte hatte ich schnell dekoriert, ich fand es einfach zu schade die beiden Rohlinge so an zuschneiden. 

Die Rezepte werde ich sobald meine Maus wieder fit ist, veröffentlichen.

Hier nun die Bilder


 


Schokoladengugel und weiße Schokoladenlöffel


Bunter Baiser


Cake Pops


Papierblume


Untere Torte ist ein weißer Schokoladenkuchen, gefüllt mit einer Pfirsich-Maracujacreme,
 umhüllt vom weißen Schokoladenfrosting.
Oben ein Nusskuchen gefüllt Heidelbeergelee und umhüllt mit einer Schokoladenganache.
Die waren vielleicht lecker.


Hier noch ein Bild vom Anschnitt


Ich hoffe euch gefällt mein kleiner Candy Table?


Sonntag, 17. Februar 2013

Easy Peasy gefüllte Kartoffelhörnchen

Manchmal bin selbst ich überrascht,
 wie einfach manche Rezepte sind.
Eigentlich wollte ich zum Sonntagsfrühstück, mal wieder Quarkhörnchen machen. 
Schon seit Jahren mache ich diese, immer mal wieder und es ist eins der wenigen Rezepte, welches aus einem Kochbuch ist das ich besitze.
Das Buch heißt "Coffee & Espresso" und dort findet man viele Klassiker die mit Kaffee oder Espresso zubereitet werden. 
Fast zum Schluss findet man das Rezept für die Quarkhörnchen und da lachten mich auf der anderen Seite, die gefüllten Kartoffelhörnchen an. 
Bei Froilein Pink von Zauberhaften Küchenvergnügen, lese ich immer wieder von ihren leckerem Kartoffelbrot, welches ich leider immer noch nicht gebacken haben. 
Also warum sollten dann Kartoffelhörnchen nicht auch lecker sein?


Ich habe es ein kleinwenig abgewandelt.
Was ihr braucht ist nicht viel:
300g gekochte (festkochende) Kartoffeln
400g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125g flüssige Butter
Salz und Pfeffer

für die Füllung, 
(die könnt ihr natürlich variieren und zum Beispiel 
mit Käse-Schinken füllen.)
1 Päckchen Feta Käse
gehackte Kräuter frisch oder TK
sowie wieder Salz und Pfeffer

zum einstreichen noch ein Ei und 2 TL Milch.

Sind die Kartoffel nach dem Kochen kalt, Mehl und die restlichen Zutaten  dazugeben und alles verkneten. 
Der Teig ist dann genau richtig, wenn man keine Kartoffelstücke mehr sieht.
Das kann schon ein paar Minuten dauern.
 
 Den Teig ausrollen und in der gewünschten größe,
 Dreiecke ausschneiden.
In eine zweite Schüssel Feta hinein bröseln,
 Kräuter, sowie Salz und Pfeffer hinzugeben.
Diese Mischung auf das Dreieck geben, etwas andrücken und die Spitze über die Füllung klappen.
Ist alle gefüllt, die Hörnchen mit der Ei-Milch Mischung bestreichen.
Man kann natürlich auch noch Mohn,Sesam, Körner usw auf die Hörnchen verteilen.
 Probiert es doch einfach mal aus.
Backofen vorheizen und das ganze dann bei 
170C ca 20min goldbraun backen.






Und was soll ich euch sagen, die Kartoffelhörnchen sind echt klasse. 
Ich kann sie mir gut zum Salat, bei einem Grillabend oder als kleinen Snack zum TV-Abend vorstellen.
Man kann sie 1-2 Tage vorher machen und im Kühlschrank gelagert, so nach bedarf backen.

Ich bin schon gespannt, ob das was für euch ist...
Habt noch einen schönen Sonntag

Mittwoch, 13. Februar 2013

Valentinsgrüße vom Windbeutel

Morgen ist Valentinstag, wie glaube jeder wissen sollte. 
Die Werbung überall ist ja wirklich schlimm. 
Ich mag diese ganze Vermarktung ja garnicht.
Deshalb möchte ich euch Heute nur eine Kleinigkeit zeigen 
und diese gleichzeitig zum Valentins- Event von Feuchtfröhlich einreichen.
Einfache Windbeutel, passend in rosa aufgehübscht.



Wenn ihr es ein kleinwenig aufwendiger wollt 
(weil man zweimal backen muss)
schaut euch meine Anleitung zu den Herzen im Cupcake an


So nun aber zum Brandteig...
Er scheint ja einen wirklich schlechten ruf zu haben.
Denn ich lese immer wieder, dass sich viele das garnicht zutrauen ihn zu machen.
Dabei ist es total einfach, man muss sich nur trauen.
Womit ich auf Kriegsfuß stehe, ist eher den fertige Brandteig mit meinen Spritzbeutel in Form zu bekommen. 
Manchmal wills einfach nicht, da der Teig viel zu fest ist. 
Da platzt mir ein Spritzbeutel nach dem anderen auf.
Mein Trick ist dann immer
 noch etwas Milch unter zu mischen, so kann man den Teig prima aufspritzen.

Was ihr braucht:
375 ml Wasser
100g Butter
1 prise Salz
200g Mehl
5 Eier

1 päckchen Sahne sowie Vanillezucker und Sahnesteif für die Füllung

Nun gehts los

Wasser, Butter und Salz in einen Topf geben und erhitzen.  
Sobald es kocht, das Mehl hinzugeben und kräftig rühren
 bis sich am Boden eine weiße Schicht bildet. 
Dann ist der Teig schon zu einem Klumpen geworden.
(Wenn ihr die Windbeutel auch einfärben wollt, 
gebt jetzt etwas Lebensmittelpaste dazu)
Den Teig jetzt in eine Schüssel geben und das erste Ei hinzugeben und verrühren.
So nach und nach alle Eier unter den Teig mischen.
Das ganze ist Anfangs etwas glitschig aber um so länger man das ganze verrührt, umso mehr wird es ein homogener Teig.


 
Mit Abstand den Teig auf ein Backblech 
(mit Backpapier ausgelegt) 
spritzen und bei 180 C Umluft
20min backen.
Sobald  man die Beutel aus dem Ofen nimmt, mit einer Schere in der Mitte durchschneiden.
Auskühlen lassen und schon kann man auch die geschlagene Sahne einfüllen, fertig.


Ich wünsche euch noch einen schönen gemüdlichen Abend.

Liebe Grüße
eure kleine Tortenfee

Dienstag, 12. Februar 2013

OOOOOHHH! Oreo Brownies

Hab ihr eigentlich schonmal gesehen,
 wieviele Rezepte es zum Thema Oreo-Plätzchen gibt?
Ich habe ja schon einmal eine Oreo Füllung für meine Macarons gemacht und die war schon verdammt lecker aber Oreo Brownies, ich glaube da gibts keine Steigerung mehr. 
Soviel Schokolade und dann noch diese verdammt leckeren Plätzchen. 
Wir hatten noch 3 Päckchen hier liegen und gefühlte 20 Packungen Kuvertüre.
 Ich frage mich, wie die sich bei mir im Schrank so angehäuft haben ;O)

Für die Oreo Brownies braucht ihr nicht viel und sie sind wirklich schnell gemacht.



Zutaten:

200g Zucker
50g brauner Zucker 
(wenn ihr den nicht zu Hause habt, nehmt einfachen Zucker)
250g dunkle Kuvertüre
200g Butter
2 Eier
150g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
Backkakao
guten Schuss Milch
1 Prise Salz
16 Oreo Plätzchen


Ihr fangt am besten damit an,
 die Schokolade und die Butter im Wasserbad zu schmelzen.
Lasst es kurz stehen, damit diese etwas abkühlen kann.
Während dessen gebt ihr Eier, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel und mixt es.
Jetzt gebt ihr erst die flüssige Schokoladenbutter hinzu und mixt weiter. 
Dann kommt das Mehl und der Backkakao dazu. 
Da der Teig ziemlich fest wird, habe ich einen guten Schuss Milch hinzugegeben.
Nun können die Oreo Plätzchen zerkrümmelt werden. 
Teig in eine Eckige Auflaufform oder 20x20 cm Backblech geben und die Oreo Krümmel darauf verteilen.


Das ganze 20-25min bei 160C Umluft backen.
Die Brownies sollten Innen auf jeden fall noch weich und "klebrig" sein und auf keine Fall durchgebacken.
Abkühlen lassen und in handliche Vierecke schneiden.


Ist das was für euch? 

Samstag, 9. Februar 2013

Ich bin ein Berliner & ein Fantasiebär

Na, war Frau Holle bei euch auch so fleißig? 


Ich hätte ja nicht gedacht, dass es nochmal schneien wird.
Und dabei muss ich ja zugeben,
 ich mag den Schnee. 
Alles hat ein weißes Kleidchen an und dieses knacken unter den Füßen, wenn man durch den Schnee läuft,
ich liebe es.



Im warmen zu Hause kann man es sich gemütlich machen oder einfach einkuscheln, wie unsere Katze.



Heute habe wir es uns mit Berlinern und Kaffee gemütlich gemacht.

Was ihr dafür braucht:
500g Mehl
70g Butter
2 Eier
100g Zucker
170ml Milch
1 Würfel frische Hefe
1 prise Salz

Fett 
fürs ausbacken der Berliner.

Und 
Puderzucker "pur" oder mit Wasser angerührt als Guss.
Wenn man mag kann man die Berliner noch mit Marmelade füllen.

Milch eben in der Mikrowelle oder im Topf erwärmen. 
Sie sollte Körpertemperatur haben.
Dort hinein gebt ihr den Zucker und die Hefe und verrührt alles gut.
Mehl in eine Schüssel geben und wie immer bei einem Hefeteig in die Mitte eine Kuhle drücken. 
Dort hinein gebt ihr das Hefegemisch und lasst es 15 min stehen.
Jetzt könnt ihr die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und zu einen glatten Teig verkneten.
Die Teigkugel abgedeckt für 30-45 min an einen warmen Ort stellen.

Während wir warteten das der Teig aufgeht, haben wir von dieser Seite ein StecktTier ausgedruckt und nach Anleitung gebastelt. 
"Mama das wird ein Fantasiebär" 
sagte meine Kleine zu mir. 
:O)




Ist die Hefe aufgegangen, 
die Arbeitsfläche bemehlen und nach nochmaligen durchkneten 
aus den Teig 12-15 Kugel rollen.
Diese habe ich nochmal 15min gehen lassen, damit sie schön groß werden.
Ist das Fett heiß genug, die Kugeln von beiden Seiten goldbraun backen und anschließend auf Küchenpapier abtropfen lassen.
(wenn ihr kein Thermometer habt, haltet ein Holzstab in das Fett. 
Sieht man kleine Blasen, hat es die richtige Temperatur.)


Hier nochmal den Fantasiebär von der anderen Seite


Ich wünsche euch noch einen schönen Abend

Freitag, 8. Februar 2013

Von Hefe und anderen Zöpfen



Heute gehts um Hefe und andere Zöpfe. 
Oder direkt gesagt, kennt ihr den Fischgrätenzopf?

Nein? Ich bis vor einiger Zeit auch nicht. Da ich nicht Stunden damit verbringen darf, meiner Kleinen die Haare schön zu frisieren, fand ich diesen Zopf klasse.
Bei Youtube eben ein Video gesucht, wie z.b dieses und los gings. Auf dem Bild seht ihr meinen ersten Versuch.




 



Aber da ich hier nicht nur von Haarzöpfen schreiben möchte, gibt es jetzt auch schon das Grundrezept für den Hefeteig. 

 500g Mehl
200ml Milch
1 Würfel frische Hefe
75g Zucker
1 Ei
50g Butter
1 prise Salz

Für die Pflaumenmus Füllung wie in der Lecker Backery:
ca 300g Pflaumenmus
und
Hagelzucker

Oder

Für die Marzipan Füllung

400g Marzipan Rohmasse
2 Eiweiß
150g gemahlene Mandeln
(alles in einer Schüssel verkneten)
sowie
Mandelsplitter zum bestreuen

 Zudem braucht man
1Ei
1EL Milch 
(beides einfach verquirlen)
zum einstreichen des jeweilige Hefezopfes.


Mehl in eine Schüssel geben und lauwarme Milch in eine vorher hineingedrückte kühle geben.
Dort hinein den Zucker und die Hefe geben.
Mit dem Finger anfangen Mehl in das Milch-Hefe Gemisch zu rühren.
Diesen Vorteig abgedeckt ca 15min an einen warmen Ort stellen.  
Nun am Rand Butter und Eier hinzugeben.
Anfangen alles zu einer schönen Teigkugel zu kneten und diese nochmal 30-45min an einem warmen Ort,
 abgedeckt gehen lassen.
Ist der Teig schön aufgegangen, diesen durchkneten und in zwei Stücke Teilen.
Die erste Teigkugel zu einen Rechteck ausrollen. 
Es sollte etwa 20x 70cm haben.
Darauf die gewünschte Füllung verteilen.




An einer Randseite etwas Platz lassen und diese Seite mit Wasser einstreichen.
Jetzt von der anderen Seite beginnen das ganze auf zu rollen.
Mit der angefeuchteten Seite lässt sich die Rolle besser verschließen.


Jetzt wird es nochmal etwas kniffelig. 
Aber hat man erstmal verstanden wie man den Teig flechtet, klappt es ohne Probleme.
Ich habe dazu Bilder von zwei Bändern gemacht, um es euch besser erklären zu können.
Erstes Bild: Beide Teigrollen übereinander legen.


Zweites Bild: Die rechte Seite der unteren Teigrolle 
(hier das rosane Band) 
wird auf die linke Seite gelegt und die linke nach rechts.

Drittes Bild: Genau das selbe macht man mit der anderen Teigrolle. 
Die Enden des silbernen Bandes, also wieder rechts nach links und umgekehrt über das rosane Kreuz legen.
Je nach Länge dies abwechselnd wiederholen. 

Viertes Bild: Legt man zum Schluss alle Enden auf eine Seite, erkennt man das geflochtene Muster.

Jetzt den geflochtenen Zopf nochmal 15-20min gehen lassen.
Die Ei-Milchmischung auf den Zopf streichen und mit Zucker oder Mandelsplitter bestreuen.
 Dann bei 170C Umluft 25min backen.
Wird er schnell braun, einfach mit Alufolie zudecken.


Und am Ende sollte es so aussehen :O)


Den Anschnitt finde ich ja noch am besten.
Beim Hefezopf mit Pflaumenmus hatte ich noch viel mehr schlingen drin, einfach toll anzuschauen.


Und diese Hefezöpfe haben es echt in sich. 
So was von lecker, sage ich euch.
 Ich stehe ja eigentlich eher auf Marzipan
 aber die Variante mit dem Pflaumenmus,
 finde ich viel besser. 
Da hat sich sogar mein Mann noch ein zweites und drittes Stück gegönnt.
Und schwupp war der Hefezopf Aufgegessen.

Viel Spaß beim nachbacken, es lohnt sich.